VPNberater

Vad vi betonar i vår bedömning:

  • Pris
  • Hastighet och kvalitet
  • Användarvänlighet
  • Antal servrar och länder som är representerade
  • Om det finns en pengarna-tillbaka-garanti ifall du inte är nöjd
  • Kundtjänst och dess öppettider
  • Denna hemsida får provision för att länka till olika leverantörer. Därför är hemsidan gratis för våra användare.

    Wie wir testen

    Jede VPN-Bewertung auf VPNberater.de basiert auf eigenen Tests, die wir unter realen Bedingungen durchführen. Auf dieser Seite erklären wir genau, wie unser Testverfahren aussieht, welche Kriterien wir anlegen und warum wir bestimmte Entscheidungen treffen.

    Unser Testaufbau

    Wir testen jeden VPN-Anbieter über einen regulär bezahlten Account – keine Presseaccounts, keine Testversionen mit erweiterten Funktionen, keine vom Anbieter bereitgestellten Zugänge. Was Sie als Kunde bekommen, bekommen auch wir.

    Getestet wird auf einem Windows-Laptop und einem Android-Smartphone, jeweils mit der aktuellen Betriebssystemversion. Unsere Internetverbindung für die Tests läuft über einen deutschen Festnetzanschluss. Wo es relevant ist, testen wir zusätzlich über mobile Datenverbindungen. Vor jedem Test führen wir eine Basismessung ohne VPN durch, um die tatsächliche Leistung unseres Anschlusses zu diesem Zeitpunkt zu kennen. Nur so lässt sich fair vergleichen, wie stark ein VPN die Verbindung beeinflusst.

    Geschwindigkeit

    Geschwindigkeit ist einer der Bereiche, in denen VPN-Anbieter am meisten versprechen und am wenigsten liefern. Wir messen mit Ookla Speedtest die Download- und Upload-Geschwindigkeit sowie die Latenz – jeweils ohne VPN und dann mit aktivierter VPN-Verbindung.

    Dabei testen wir mindestens drei Serverstandorte pro Anbieter: einen deutschen Server (in der Regel Frankfurt oder Berlin), einen Server in Westeuropa (meistens Niederlande oder Schweiz) und einen Server in den USA. So ergibt sich ein realistisches Bild davon, wie der VPN bei kurzen und langen Distanzen performt.

    Aus den Ergebnissen berechnen wir die prozentuale Geschwindigkeitserhaltung. Ein VPN, das von 100 Mbit/s auf 85 Mbit/s bremst, erreicht 85 % – das ist ein guter Wert. Unter 60 % wird es im Alltag spürbar, insbesondere beim Streaming in hoher Auflösung.

    Wichtig zu wissen: Geschwindigkeitsmessungen sind immer eine Momentaufnahme. Serverauslastung, Tageszeit und Netzwerkbedingungen spielen eine Rolle. Deshalb wiederholen wir die Messungen zu verschiedenen Zeitpunkten und bilden einen Durchschnitt. Wir geben keine Garantien für bestimmte Geschwindigkeiten – wir zeigen, was wir gemessen haben und unter welchen Bedingungen.

    Streaming

    Viele Menschen in Deutschland nutzen ein VPN, um im Urlaub auf deutsche Mediatheken zuzugreifen oder um ausländische Streaming-Bibliotheken freizuschalten. Deshalb ist die Streaming-Tauglichkeit ein zentraler Bestandteil unserer Tests.

    Wir prüfen jeden VPN-Anbieter mit einer festen Liste von Plattformen. Dazu gehören die deutschen Dienste ARD Mediathek, ZDF Mediathek, RTL+, Joyn und DAZN sowie die internationalen Plattformen Netflix (US-Bibliothek), Disney+, Amazon Prime Video und BBC iPlayer.

    Dabei notieren wir nicht nur, ob der Zugriff grundsätzlich funktioniert, sondern auch wie zuverlässig er ist. Manche VPNs entsperren Netflix an einem Tag, scheitern aber am nächsten. Wir testen deshalb über mehrere Tage hinweg und dokumentieren, wie oft ein Serverwechsel nötig war, ob das Streaming in HD ohne Unterbrechung lief und ob die mobile App genauso funktionierte wie die Desktop-Version.

    Ein VPN, das nur gelegentlich und nach mehreren Versuchen funktioniert, bewerten wir entsprechend – auch wenn der Anbieter auf seiner Website etwas anderes verspricht.

    Servernetzwerk

    Die reine Anzahl der Server sagt wenig aus. Ein Anbieter mit 10.000 Servern ist nicht automatisch besser als einer mit 1.000 – entscheidend ist, wie diese Server verteilt sind und wie sie betrieben werden.

    Wir dokumentieren die Anzahl der Länder und Standorte, die ein VPN abdeckt, und prüfen, ob Serverstandorte auf Stadtebene wählbar sind. Für deutsche Nutzer ist besonders relevant, ob es mehrere deutsche Serverstandorte gibt – ein einzelner Server in Frankfurt reicht bei hoher Auslastung oft nicht aus.

    Wo möglich, prüfen wir außerdem, ob ein Anbieter physische oder virtuelle Serverstandorte nutzt. Bei einem virtuellen Standort steht der Server physisch in einem anderen Land und simuliert nur eine IP-Adresse des angegebenen Landes. Das funktioniert für Geoblocking, kann aber die Geschwindigkeit beeinflussen. Nicht alle Anbieter sind hierüber transparent – wir vermerken es, wenn Informationen fehlen.

    Bedienbarkeit

    Ein VPN kann technisch überlegen sein – wenn die App umständlich ist, bringt das wenig. Wir installieren jeden VPN-Client selbst, vom Download über die Einrichtung bis zur ersten Verbindung. Dabei achten wir auf die folgenden Punkte.

    Zunächst die Installation: Wie viele Schritte sind nötig? Wird eine E-Mail-Bestätigung verlangt? Muss man sich durch mehrere Bildschirme klicken, bevor man die App überhaupt nutzen kann? Dann die tägliche Nutzung: Wie schnell findet man den gewünschten Server? Wie viele Klicks braucht es, um die Verbindung herzustellen? Gibt es eine Favoritenliste? Wie verhält sich die App, wenn man zwischen WLAN und mobilen Daten wechselt?

    Wir testen bewusst nicht nur die Desktop-Version, sondern auch die mobile App. Es gibt VPN-Anbieter, deren Windows-Software hervorragend ist, deren Android-App aber wesentliche Funktionen vermissen lässt – etwa keinen Kill Switch oder keine Möglichkeit, das Protokoll zu wählen. Ebenso achten wir darauf, ob grundlegende Funktionen wie Split Tunneling vorhanden sind. Split Tunneling erlaubt es, bestimmte Apps oder Websites am VPN vorbeizuleiten – praktisch, wenn man beispielsweise gleichzeitig auf die deutsche Mediathek und den lokalen Internetanschluss im Ausland zugreifen möchte.

    Wir notieren außerdem, wie viele Geräte gleichzeitig mit einem Konto verbunden werden können. Für Familien oder Nutzer mit mehreren Geräten kann das ein entscheidender Faktor sein.

    Datenschutzrichtlinien

    Jeder VPN-Anbieter behauptet, keine Daten zu speichern. Wir lesen die Datenschutzrichtlinie jedes Anbieters vollständig und dokumentieren, was tatsächlich drinsteht.

    Konkret suchen wir nach Antworten auf folgende Fragen: Welche Daten werden bei der Verbindung erhoben? Werden Verbindungszeitstempel gespeichert? Wird die genutzte Bandbreite protokolliert? Werden Informationen über besuchte Websites oder genutzte Dienste erfasst? An wen werden Daten weitergegeben, und unter welchen Umständen?

    Wir prüfen außerdem, ob der Anbieter unabhängige Sicherheitsaudits durchgeführt hat und von wem. Es gibt erhebliche Unterschiede in der Aussagekraft solcher Audits. Eine Überprüfung der Browser-Erweiterung durch ein kleines Beratungsunternehmen ist nicht vergleichbar mit einem umfassenden Infrastruktur-Audit durch Deloitte oder Cure53. Wir ordnen ein, was die jeweilige Prüfung tatsächlich abdeckt. Ebenso prüfen wir, ob ein Anbieter einen Transparenzbericht oder eine sogenannte Warrant Canary veröffentlicht – also eine regelmäßige Erklärung, dass keine behördlichen Anfragen zur Herausgabe von Nutzerdaten eingegangen sind.

    Relevant ist auch der Firmensitz des Anbieters. Ein VPN-Dienst mit Sitz in einem Land der Five-Eyes-Allianz (USA, Großbritannien, Kanada, Australien, Neuseeland) unterliegt anderen gesetzlichen Auskunftspflichten als ein Anbieter in Panama oder der Schweiz. Wir stellen diese Information in unseren Tests dar, ohne sie überzubewerten – denn eine gute No-Log-Politik bedeutet im besten Fall, dass es schlicht nichts gibt, was herausgegeben werden könnte.

    Zusätzlich schauen wir uns an, wie anonym die Registrierung bei einem Anbieter möglich ist. Kann man sich mit einer beliebigen E-Mail-Adresse anmelden? Werden anonyme Zahlungsmethoden wie Kryptowährungen akzeptiert? Für Nutzer, denen maximale Anonymität wichtig ist, kann das ein relevanter Unterschied sein.

    Sicherheitsfunktionen

    Wir prüfen, welche Verschlüsselungsprotokolle ein VPN anbietet und welches standardmäßig aktiviert ist. WireGuard und OpenVPN gelten aktuell als die sichersten und schnellsten Optionen. Anbieter, die ausschließlich auf ältere Protokolle wie L2TP oder PPTP setzen, bewerten wir entsprechend niedriger. Manche Anbieter haben eigene Protokolle entwickelt, die auf WireGuard basieren – etwa NordLynx von NordVPN. In solchen Fällen bewerten wir, ob das proprietäre Protokoll gegenüber dem Standard einen nachweisbaren Vorteil bietet.

    Besonderes Augenmerk legen wir auf den Kill Switch – die Funktion, die Ihre Internetverbindung unterbricht, falls die VPN-Verbindung unerwartet abbricht. Wir testen den Kill Switch, indem wir während einer aktiven Verbindung den VPN-Prozess manuell beenden und prüfen, ob in diesem Moment unsere echte IP-Adresse sichtbar wird. Dafür nutzen wir ipleak.net und dnsleaktest.com, die als Standardwerkzeuge für solche Prüfungen gelten.

    Zusätzlich testen wir auf DNS-Leaks und WebRTC-Leaks. Beide können dazu führen, dass Ihre tatsächliche IP-Adresse trotz aktiver VPN-Verbindung sichtbar wird. Ein VPN, das in diesen Tests Lecks zeigt, erhält unabhängig von anderen Stärken eine deutlich niedrigere Bewertung.

    Torrenting und P2P

    Einige Nutzer verwenden ein VPN, um Dateien über P2P-Netzwerke herunterzuladen. Wir prüfen, ob ein Anbieter Torrenting grundsätzlich erlaubt, ob es dafür spezielle Server gibt und ob die Geschwindigkeit bei P2P-Verbindungen spürbar einbricht. Nicht alle VPN-Anbieter unterstützen P2P auf ihrem gesamten Netzwerk – manche beschränken es auf bestimmte Serverstandorte. Wir halten fest, welche Einschränkungen bestehen, damit Sie im Voraus wissen, ob ein Anbieter zu Ihrem Nutzungsverhalten passt.

    Kundenservice

    Wir kontaktieren den Support jedes Anbieters mindestens einmal während unseres Tests – per Live-Chat, wenn verfügbar, andernfalls per E-Mail oder Ticket-System. Dabei stellen wir eine konkrete technische Frage und bewerten die Antwort nach drei Kriterien: Wie lange hat es gedauert, bis wir eine Antwort erhalten haben? War die Antwort inhaltlich hilfreich oder offensichtlich aus einer Vorlage kopiert? Und war der Support auf Deutsch verfügbar?

    Der letzte Punkt ist für unsere Leser besonders relevant. Viele VPN-Anbieter werben mit 24/7-Support, bieten diesen aber ausschließlich auf Englisch an. Wir vermerken das in unserer Bewertung, da es für deutschsprachige Nutzer im Ernstfall einen erheblichen Unterschied machen kann.

    Preis und Vertragsbedingungen

    Wir dokumentieren die tatsächlichen Kosten jedes Anbieters – inklusive der deutschen Mehrwertsteuer von 19 %, die viele Vergleichsseiten in ihren Preisangaben weglassen. Wir listen die monatlichen Kosten für den Monatstarif, den Jahrestarif und gegebenenfalls den Zwei-Jahres-Tarif.

    Dabei weisen wir auch auf den Verlängerungspreis hin. Viele VPN-Anbieter locken mit einem günstigen Einführungspreis für das erste Abonnement, erhöhen den Preis bei der automatischen Verlängerung aber erheblich. Wir machen diese Differenz transparent.

    Ebenso prüfen wir die Geld-zurück-Garantie: Wie lang ist der Zeitraum? Wird die Erstattung ohne Nachfragen abgewickelt, oder muss man sich durch einen komplizierten Kündigungsprozess arbeiten? Wir testen dies, indem wir die Garantie bei einzelnen Anbietern tatsächlich in Anspruch nehmen.

    Was wir nicht testen

    Transparenz bedeutet auch, die Grenzen unserer Tests offenzulegen.

    Wir testen nicht von Standorten außerhalb Deutschlands. Wenn Sie ein VPN in China, den Vereinigten Arabischen Emiraten oder einem anderen Land mit starker Internetzensur nutzen möchten, können wir keine verlässliche Aussage darüber treffen, ob ein bestimmter Anbieter dort funktioniert. Wir verlassen uns in solchen Fällen nicht auf die Angaben des Anbieters, sondern verzichten auf eine Bewertung.

    Wir führen keine kryptografischen Analysen durch. Wir können prüfen, ob ein VPN die versprochenen Protokolle nutzt und ob offensichtliche Lecks vorliegen. Wir können nicht beurteilen, ob die Implementierung der Verschlüsselung auf Code-Ebene fehlerfrei ist. Das erfordert Sicherheitsaudits, die nur spezialisierte Unternehmen durchführen können.

    Wie wir bewerten

    Unsere Bewertung fließt in eine Gesamtnote ein, die sich aus den folgenden Kategorien zusammensetzt. Die Gewichtung spiegelt wider, was für die meisten unserer Leser im Alltag am wichtigsten ist.

    Geschwindigkeit und Stabilität machen 25 % der Gesamtnote aus. Streaming-Tauglichkeit fließt mit 20 % ein. Bedienbarkeit und App-Qualität zählen 20 %. Datenschutz und Sicherheitsfunktionen werden zusammen mit 20 % gewichtet. Preis-Leistungs-Verhältnis macht 10 % aus und der Kundenservice die verbleibenden 5 %.

    Diese Gewichtung haben wir bewusst gewählt. Wir sind ein Verbraucherportal und keine Sicherheitsforschungseinrichtung. Die meisten unserer Leser suchen ein VPN, das schnell ist, zuverlässig streamt und einfach zu bedienen ist. Wer ein VPN vorrangig aus Sicherheitsgründen sucht, findet in unseren Tests die entsprechenden Details – aber die Gesamtnote bildet den typischen Anwendungsfall ab.

    Dabei gilt: Bewertungen haben immer eine subjektive Komponente. Unser Testverfahren ist standardisiert, aber die Gesamteinschätzung spiegelt auch die persönliche Erfahrung unserer Tester wider. Wir halten das für ehrlicher, als eine rein rechnerische Punktzahl zu vergeben, die eine falsche Objektivität suggeriert.

    Wie oft wir aktualisieren

    VPN-Dienste verändern sich ständig. Server werden hinzugefügt oder entfernt, Streaming-Plattformen blockieren neue IP-Bereiche, Preise werden angepasst, Apps erhalten Updates. Eine Bewertung, die vor einem Jahr korrekt war, kann heute veraltet sein.

    Wir aktualisieren unsere Testberichte regelmäßig. Geschwindigkeit und Streaming-Ergebnisse überprüfen wir in kürzeren Abständen, da sich diese am schnellsten ändern. Preise und Vertragsbedingungen aktualisieren wir bei Änderungen. Jede Bewertung enthält ein Datum, das angibt, wann der letzte Test durchgeführt wurde. So können Sie selbst einschätzen, wie aktuell die Informationen sind.

    Unser Anspruch

    Wir versprechen keine Vollständigkeit und keine Unfehlbarkeit. Was wir versprechen: Jede Bewertung auf VPNberater.de basiert auf eigener Nutzungserfahrung, dokumentierten Testergebnissen und nachvollziehbaren Kriterien. Kein Anbieter kann sich eine bessere Bewertung kaufen. Was wir schreiben, entspricht dem, was wir getestet haben.

    Wenn Sie Fragen zu unserem Testverfahren haben oder einen Fehler in einer unserer Bewertungen bemerken, erreichen Sie uns über unsere Kontaktseite.